Putter

Der Schaft eines Putters besteht fast immer aus Stahl. Die meisten Golfer verwenden Putter mit einer normalen Schaftlänge von 33 bis 35 Zoll. Diese Putter werden mit beiden Händen gegriffen und frei geschwungen. Es gibt jedoch auch die sogenannten Belly-Putter, hier hat der Schaft eine Länge um die 43 Zoll. Beim Belly-Putter wird das obere Ende des Griffes mit einer Hand an die Brust oder an den Bauch gepresst, während die andere Hand weiter unten greift. Noch länger ist der Broomstick-Putter, er liegt bei 48 Zoll und wird am Kinn angesetzt. Der Vorteil der verlängerten Putter ist, dass man den Schläger nur noch mit einer Hand pendelt. Den traditionellen Putter hält man dagegen mit beiden Händen fest und läuft so Gefahr, durch ein leichtes Zucken oder Verreißen den Schlag unsauber auszuführen. Wenn dieses Zucken regelmäßig auftritt, so spricht man von den Yips. Ein bekanntes Yips-Opfer ist Bernhard Langer, der deshalb seit vielen Jahren schon einen Broomstick-Putter spielt. Das Verankern dieser langen Putter am Körper ist nur noch bis Ende 2015 für Turniere zugelassen, ab 2016 dürfen lange Putter nicht mehr am Körper verankert gespielt werden. Broomstick-Putter Eine ausgestorbene Putter-Art ist der Stymie-Putter, der vor allem früher benutzt wurde, als man einen Ball, der in seiner eigenen Putt-Linie lag, nicht aufheben durfte. Er war speziell so konstruiert, dass man über einen im Weg liegenden Ball spielen konnte. Das fixieren der Hände oder des Griff am Körper, sind heute verboten!
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