Golfen im Winter

Golf im Winter – aus Green wird White

 

Ab in den Süden – das galt zumindest bis jetzt, wenn es um Golf im Winter ging. Klar, für Schönwetter-Schwinger half nur die Reise ins Warme, um weiter am Handicap zu feilen. Doch der Berater empfiehlt mal eine coole Abwechslung.

Matsch, Frost und Schnee – Golf im Winter ist nicht nur für das satte Grün eine Zumutung. Deshalb packen viele Golfer Ihre Schläger ein und düsen in wärmere Gefilde: Die Algarve, die Kanaren, Südafrika und Florida stehen dann hoch im Kurs. Aber auch für Golf-Enthusiasten, denen das nötige Kleingeld für die Flucht in die Sonne fehlt, gibt es günstige und auch abwechslungsreiche Methoden, um die Golf-Winterpause zu überbrücken. "Golf ist schon längst kein rein saisonaler Sport mehr", sagt Marco Paeke, Geschäftsführer der Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG). "Durch zahlreiche Angebote von Golfanlagen hat sich der grüne Sport in den letzten Jahren zum Ganzjahresport entwickelt."

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Golf im Winter: Auch im Schnee lässt sich der Schläger schwingen
 

Im Winter erholt sich der Golf-Rasen

Golfplätze sind in der Regel während der Wintermonate geschlossen, damit sich das Grün nach der Sommersaison erholen kann. Das Winterwetter macht aus den gepflegten Fairways (den kurz geschnittenen Spielbahnen) und Grüns eine Matschlandschaft, Betreten würde den Rasen nur mehr zerstören. Zwar bieten manche Anlagen das sogenannte Wintergrün an – also kurz gemähten Rasen, doch schneit es, ist auch dort das Spielen untersagt.

Golf im Winter: in der Halle ist's warm und abwechslungsreich

Für schmales Geld ein Turnier mit Freunden auf dem legendären Old Course von Saint Andrews in Schottland spielen? Gar kein Problem, zumindest in der virtuellen Welt eines Golfsimulators. Davon gibt es mittlerweile einige in Deutschland. Der Computer beamt den Golfer auf die schönsten Golfplätze der Welt, prüft den Schwung auf Fehler, schlägt den richtigen Schläger vor und hat mehrere Spielvarianten in petto. Golfhallen haben aber noch mehr zu bieten: Abschlagsbereiche und Flächen beispielsweise, auf denen man das Putten aus allen relevanten Entfernungen trainieren kann.

Golfen im Winter geht auch auf Schnee und Eis

Aus der grünen Sportart wird die weiße: Schnee- oder Eisgolfen kommen immer mehr in Mode. Neun, manchmal auch 18 Löcher werden in die Schnee- oder Eisfläche gegraben. Damit die Bälle gut zu erkennen sind, leuchten sie in rot oder grün. Die Greens heißen beim Schneegolf Whites und sind Eisflächen, die extra für das Spiel präpariert werden. Das offizielle Reglement bleibt auch beim Golf im Winter gültig, nur die Spielweise, das Verhalten des Balles und die eigene Konstitution verändern sich. Der Spieler sollte zumindest nicht vergessen, sich ein paar warme Klamotten einzupacken. Beim Schneegolf gehen die Spieler nicht zu Fuß oder gondeln im Golfcart über das White, sondern lassen sich von Schlittenhunden ziehen. Seit einigen Jahren gibt es sogar eine Schneegolf-Weltmeisterschaft.

Schneegolf ist in Deutschland noch nicht angekommen

Großer Beliebtheit – vor allem in der High Society – erfreuen sich die Schneegolfturniere auf dem zugefrorenen St. Moritz See im Schweizer Nobelferienort St. Moritz. In der Schweiz und in Österreich gehört das Eisgolfen mittlerweile zum guten Ton; in Deutschland dagegen ist es noch nicht so recht angekommen. Die Golfanlagen trauen dem Schnee nicht, der mit einer Raupe platt gefahren werden müsste, damit es sich wirklich lohnt. Das zerstört nicht nur den Rasen - er erstickt daran sogar. Für Golfen auf zugefrorenen Seen reicht's in Deustchland oft nicht: Mindestens 40 Zentimeter muss das Eis dick sein.

Quelle Internet von derBerater.de

 
 
 

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