Callaway Great Big Bertha - Maximale Hilfe für Slicer

Von Golf.de Adrian Kramer 7.8.2015 Quelle

Knapp 20 Jahre nachdem der Original Great Big Bertha Driver von Callaway auf den Markt gekommen ist, präsentiert das Unternehmen den Nachfolger. Mit allen Technologien der aktuellen Modelle soll er der vielseitigste und beliebteste Driver werden, den Callaway je gebaut hat.

 

Fast zwei Jahrzehnte ist es her, da stellte Callaway den Great Big Bertha Driver vor. Mit seinem Schlägerkopf aus Titan und einem Volumen von 253 ccm, damals eine Revolution auf dem Schlägermarkt. Schnell entwickelte sich der Urgroßvater der modernen Driver zum absoluten Kassenschlager und avancierte zu einem der meistverkauften Modelle aller Zeiten. 18 Jahre später erinnert nur noch der Name an diese glorreichen Zeiten des Herstellers aus Carlsbad, Kalifornien. Das Schlägerkopfvolumen ist auf das zugelassene Maximum von 460 cmm angewachsen und auch Titan wurde längst durch Verbundstoffe aus Karbon und Graphit ersetzt.

In einem Punkt möchte Callaway aber mit dem modernen und hippen Enkel ebenfalls gleichziehen: beim Erfolg des Ur-Great-Big-Bertha. "Einfache Einstellungen für Jedermann", verspricht der Slogan zum neusten Weitenjäger. Genauso wie keine unnötigen Längenverluste. "Es gibt drei Hauptgründe, warum Golfer nicht das Maximum an Länge aus ihren Drives herausholen", sagt Evan Gibbs, Leiter Perfomance Analyse bei Callaway. "Energieverlust im Treffmoment, schlechte Launch- und Spin-Charakteristik sowie ungerade Schläge."

Maximale Hilfe für Slicer

Auf alle drei möglichen Szenarien habe man mit dem Great Big Bertha eine Antwort gefunden und glaubt, für 80 bis 90 Prozent aller Golfer den perfekten Driver anzubieten. "Unser Ziel für den Great Big Bertha war ein Design ohne Kompromisse." Und so präsentiert sich das neue Flaggschiff mit einer Kombination aller Technologien aus früheren Modellen: dem Gewichtstunnel des Big Bertha, der Leichtbauweise der V-Serie und der R*Moto-Schlagfläche der XR-Reihe.

Das Advanced Perimeter Gewicht (APW) befindet sich in einem Tunnel im hinteren Bereich des Schlägerkopfs und erstreckt sich von der Mitte bis zur Ferse. Damit zeigt sich eindeutig, an wen sich der Great Big Bertha richtet: Spieler, die mit dem Slice kämpfen. Denn selbst in der extremsten "Fade"-Einstellung sind die 10,5 Gramm noch immer längst nicht so weit an der Spitze, wie beim Big Bertha aus 2013. Aber für Spieler, die den Fade bevorzugen, hat Callaway schließlich den Big Bertha Alpha 816 Double Black Diamond im Programm.

Maximaler Spielkomfort, maximale Weite

Aus der aktuellen XR-Reihe verwendet der Great Big Bertha Driver die R*Moto-Technologie, die den Sweet Spot vor allem in den unteren Bereich der Schlagfläche vergrößert und selbst bei schlecht getroffenen Bällen für gleichbleibende Länge sorgt.

Zusammen mit der Forged-Composite-Krone aus der V-Serie konnte der Schwerpunkt noch tiefer und weiter entfernt von der Schlagfläche positioniert werden, was zu verbesserten Ballflugparametern wie Launch, Spinrate und Fehlertoleranz führen soll. Neben dem 10,5-Gramm-Gewicht können Sie über das verbesserte OptiFit-Hosel zusätzlich Loft und Lie - Standard oder Draw - unabhängig voneinander verstellen.

Als weiteres Hilfsmittel auf dem Weg zum perfekten Driver bietet Callaway beim Great Big Bertha vier Schäfte (ohne Aufpreis) an, die mit unterschiedlichen Gewichten und Eigenschaften zu den verschiedensten Spieler- und Schwungtypen passen. Welcher Schaft am besten zu Ihnen passt, sollten Sie bei einem professionellen Fitting oder auf einem der Demotage herausfinden.

Spezifikationen Callaway Great Big Bertha Driver:

 

  • für Links- und Rechtshänder
  • Schlägerkopf: 460 ccm mit Forged-Composite-Krone
  • Lofts: 9°, 10,5° und 13,5°
  • Schäfte: Mitsubishi Rayon Bassara, Mitsubishi Rayon Kuro Kage Black, Mitsubishi Rayon Diamana D+ 70 und Fujikura Evolution 665 Tour Spec
  • Flex: L bis XS
  • Advanced Perimeter Gewicht: 10,5 Gramm Gewicht für maximalen Draw
  • OptiFit-Hosel: +/- 1,5 Grad Loft sowie Standard- und Draw-Einstellung
  • Preis (UVP): 499 Euro
  • erhältlich ab 18. September 2015
 
 
 

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